Ori AC Walsum 2007

Am letzten Samstag, den 02. Juni, waren wir bei der „Pfingstfahrt“ des 1. AC Walsum. Schon am Start konnten wir den einen oder anderen schönen Oldtimer bewundern, da der Veranstalter neben der Ori 75 auch eine Oldtimer-Rallye ausgeschrieben hatte. Bei schönem Wetter gingen Natascha und ich als 7ter auf die Strecke, wie gewohnt in der Klasse N (Neulinge), während meine Eltern auf dem Sport-Coupé in der Gruppe für Oldtimer an der Oldtimer-Rallye teilnahmen (Startnr. 2).

 

Etwas verwundert waren wir dann schon, dass die Klassen N/A sowie die Oldtimer die gleiche Aufgabenstellung hatten. Am Start reichte man uns drei A3 Blätter mit zwei Etappen drauf und einer extra Übersichtskarte. Der Maßstab war in Ordnung und die Farben auch. Lediglich der Schwierigkeitsgrad war für richtige N-Fahrer etwas hoch. Schon am Anfang haben wir uns verfranzt. Irgendwie kamen wir nicht wirklich mit den Aufgaben klar. Das lag wahrscheinlich auch daran, dass Natascha gesundheitsmäßig nicht auf der Höhe war und nicht die Konzentration fand – und ich mehr mit meinen Kieferschmerzen (Zahnarztbesuch 2 Tage zuvor) beschäftigt war. Also so fuhren wir nach Gefühl und haben uns auf unser Glück verlassen.

Im Jahr zuvor führte die Ori größtenteils durch 30er Zonen und der Veranstalter versprach dranan dieses Jahr etwas zu ändern. Gut das hat er auch getan – diesmal überragten die 40er Zonen – leider muss man sagen, dass es im Kreis Wesel nicht viele Möglichkeiten für eine ideale Route gibt und die Behörden es dem Veranstalter nicht gerade leicht machen. Gespickt war die Idealstrecke mit vielen versteckten Punkten und fiesen Fallen.

Nun ja zurück zu uns… schon während der Fahrt war uns klar, diesmal wird das nix. Auch die Tatsache, dass uns die anderen Teams meistens entgegen kamen sorgte für ein ungutes Gefühl. Mit dem Spruch „die fahren alle falsch“ versuchten wir uns Hoffnung zu machen. Für meine Eltern lief es auch nicht besser – so zumindest deren Gefühl nach der Zielankunft. Der Kadett machte es Ihnen nicht gerade leicht. Die Hitzeentwicklung des Auspuffkrümmers setzte dem Anlasser ganz schön zu, so dass dieser bei erhöhter Temperatur einfach den Betrieb einstellte. Also musste der Opel immer wieder angeschoben werden. Zudem platzte den Beiden in der letzten Etappe auch noch der Kühlschlauch, so dass dieser repariert werden musste (30 Minuten).

Nach der Ori saß man dann im Ziellokal und betrachtete die ersten Ergebnisse und unser Gefühl gab uns Recht. Ein paar mal vermessen und schon stimmte die Route nicht mehr und somit auch die Reihenfolge der Kontrollen. Nur so konnten wir uns die 80 Strafpunkte in der ersten OE erklären. Meine Eltern hingegen waren von ihren 20 Strafpunkten (also nur 2 Fehlern) mehr als überrascht, da sie eigentlich für die Highscores in Sachen Strafpunkten bei unseren Teams zuständig sind. Als dann das Ergebnis der zweiten Etappe aushing bestätigte sich leider unser Gefühl mit weiteren 80 und somit insgesamt 160 Strafpunkten zzgl. 0,73 Punkten für unsere beanspruchte Karenzzeit. Bei meinen Eltern sorgte der geplatzte Schlauch für reichlich Verspätung, so dass sie mal wieder die Ori vorzeitig abbrechen und das Ziel anfahren mussten. Die dadurch ausgelassenen Kontrollen bescherten ihnen 160 Strafpunkte und somit insgesamt 180 zzgl. 0,86 für die Karenz. Überrascht waren wir jedoch trotzdem von unserem Ergebnissen: Natascha und ich belegten in der (mit den A Fahrern) zusammengelegten Klasse den zweiten und meine Eltern ich der Oldtimerklasse einen 4. Platz. Während wir uns etwas ärgerten konnten sich meine Eltern endlich mal über eine gute Platzierung freuen. Im Großen und Ganzen war es eine gute Orientierungsfahrt. Als Preise erhielt jeder von uns eine Flasche süßen Rotwein und die Mädels was für den Figurerhalt … Süßigkeiten.

Ergebnis
4. Platz – Klasse K – Heinz- Dieter Peters / Ute Peters
2. Platz – Klasse N – Sandra Peters / Natascha Schmitz

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