Osterslalom Neuss 2010

Nach den ersten Versuchen im ADAC Clubsportslalom, merkt man das Dieter Peters wieder Spaß am Automobilslalom gefunden hat. Letztes Wochenende veranstaltete der Rallye Club Neuss wieder seinen traditionellen Oster-Doppel-Slalom auf dem Tüv-Gelände Neuss. Bei meist nassen Verhältnissen wagten sich neben den DMSB Slalomfahrern auch die Clubsportler auf den Pylonenkurs. Mit dabei Dieter auf seinem Opel Kadett E, der sich am Samstag über einen Klassensieg in der  Serienklasse freuen konnte. Für reichlich Unterhaltung sorgte jedoch der Porsche Slalom-Cup.

Der RC Neuss konnte mal wieder mit einem anspruchsvollen und zu gleich schnellen Kurs überzeugen. Lediglich der Clubsport bekam ein Tor mehr um die Geschwindigkeit etwas zu reduzieren. Der Wechsel zwischen Sonne und Regen sorgte bei den Teams für reichlich Übung in Reifenwechseln.

Während die DMSB Piloten in die DMSB Wagengruppen eingestuft wurden, gibt es bei den Clubsportlern nur die Unterteilung in „Serie“ und „Verbessert“. . Am folgenden Tag reichte es leider nur für die Klassenmitte. .Aber auch so hat es allen Beteiligten wieder mächtig Spaß gemacht.
„Es ist ein Gefühl wie auf einem Schiff, wenn ich den Kadett um die Pylonen werfe. 20 Jahre alte Dämpfer und abgenutzte Federn sind leider keine gute Basis für ein Slalomauto. Leider war es das einzige was gerade greifbar war.“ so Dieter nach dem ersten Durchgang. Für die Zukunft erhält der Kadett ein neues Fahrwerk und neue Bremsen. Dann wird man Dieter wohl noch öfters im Clubsportslalom antreffen.

Für einen besonderen Fun-Faktor sorgte der Porsche Slalom Cup. Ein Haufen Porschefahrer, reiferen Alters, meist Besitzer eines oder mehrerer Doktortitel. Bei der Startaufstellung machten die unterschiedlichen Porsche Modelle mächtig Eindruck. Bis der erste auf die Strecke losgelassen wurde… „Warum durch Tore fahren, wenn drum herum doch viel einfacher ist“ oder „Wer zur Hölle legt beim Wedel-Slalom immer eine Pylone in den Weg. Jedes Mal drüber fahren nervt gewaltig.“ Auch das Zählen der Runden stellte eine wahre Herausforderung dar, die den Einsatz einer karierten Flagge forderte. Später erfuhren wir, dann das es sich wohl um einen Porsche-Club handelte, der extra eingeladen worden ist – ohne Slalom Erfahrung.

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