Rallye Deutsches Eck 2003

Als man hörte es geht zum Panzerübungsgelände nach Koblenz war die Vorfreude riesig und man sollte nicht enttäuscht werden… Drei Wertungsprüfungen mit feinem Schotter, dicken Querrillen und jede Menge Schlaglöchern, oder sagen wir lieber Kratern. Ein großes Lob an die Strategen welche für den Streckenplan verantwortlich waren.

 

Alle WP’s nah beieinander und schön aufgeteilt. Für eine National B Veranstaltung jedoch eventuell eine Nummer zu hart. Mit Ihren spektakulären Senken und Mutpassagen für manche Teams eine heikle Angelegenheit. So war es kein Wunder das die Koblenz-Rallye zu einer wahren Materialschlacht wurde bei der nur 50% der gestarteten Fahrzeuge die Zielrampe sah. Das Duo Dieter Peters und Hans Knoll waren eines der glücklichen Teams und kamen auf dem 63. Gesamtrang (9. Platz in der Klasse) von 120 gestarteten Teilnehmern ins Ziel. Der Verlauf der Rallye war jedoch nicht ganz reibungslos… zum einen wurde die zweite und die fünfte Wertungsprüfung neutralisiert noch bevor das DP-Racing Team antreten konnte. Einmal ging leider der schöne Lancia von Olaf Altenheimer in Feuer auf und dann kam im zweiten Durchlauf ein harter Unfall dazwischen. Aber auch für das Düsseldorfer „Altherren“ – Team Dieter und Hannes sollte es nicht ohne Probleme ausgehen. Schon in der ersten Wertungsprüfung riss der Auspuffkrümmer. Da bei der Rallye Deutsches Eck kein Service erlaubt war musste man unter diesen Bedingungen zu Ende fahren. Die sechste Wertungsprüfung musste auf einem platten Reifen beendet werden. Nach gelungenem Reifenwechsel wurde die Rallye dann am Deutschen Eck feierlich beendet. Im Groben und Ganzen eine “nette” Veranstaltung, aber als Trophy Lauf für die Youngtimer sollte man sich gut überlegen ob die Rallye, auf Grund ihrer harten Passagen, für Youngtimerfahrzeuge geeignet ist.

Etwas Kritik muss aber leider sein! Zum einen die Organisation in Koblenz selber. Das verwirrende Bordbuch und die undeutlichen Zuschauerunterlagen sowie die unzureichende Beschilderung in Koblenz selber führten zum ein oder anderen Orientierungs-Desaster bei den Zuschauern und vor allem bei den Rallye-Teams selber. Einige fanden nicht mal das Kasernengelände andere verschwanden ganz im Stadtsumpf von Koblenz. Das Starterfeld musste zwischen den Wertungsprüfungen und den Zwangspausen komplett durch die Innenstadt von Koblenz. Der zweite, unserer Meinung nach schwerwiegende Aspekt, die Auswertung der Veranstaltung. Durch die zwei teils heftigen Unfälle wurden die Wertungsprüfungen 2 und 5 neutralisiert. Dennoch tauchen beide in der Auswertung auf. Man kann genau erkennen bis wohin der Veranstaltungsverlauf normal verlief und ab wann die Neutralisation einsetzte. Doch trotzdem wurden für die Fahrzeuge, die nicht die WP befahren konnten, teils unterschiedliche Zeiten gegeben die sich bis heute nicht erklären lassen… Bestes Beispiel: Dieter und Hannes sowie das Duo um Sascha Trommershäuser kamen nicht zu dem Genuss die WPs 2 und 5 befahren zu dürfen, womit beide unter die Neutralisation fallen. Trotzdem bekommen beide eine Unterschiedliche Zeit von 30 Sekunden gewertet. Das ist 1 Minute die S. Trommershäuser in der Gesamtzeit hätte schneller sein müssen und somit in der Gesamtwertung weiter vorne stehen. Dazu kommt das sich einige Plätze unter den TopTen verändern würden. Des Weiteren bekam S. Trommershäuser den 1. Platz in seiner Klasse aber den 3. Platz in der Gruppenwertung, obwohl er alleine in seiner Gruppe gefahren war. Laut Reglement darf man Klassen zusammenlegen, soweit wir wissen aber keine Gruppen. Dann haben wir gehört das ein Teilnehmer aus unserer Klasse durchs Ziel gekommen ist, aber in der Auswertung in WP4 mit Wertungverlust angegeben wurde. Bezüglich der Auswertung haben wir uns an den Veranstalter gewand mit der Bitte um Erklärung des Auswertungsvorgangs. Bis heute jedoch bekamen wir nur die Antwort:“ Wir werden es an den Rallyeleiter weiterleiten!”

In der Zeit, wo wir auf eine Reaktion warten, schaut Euch doch mal die Ergebnisliste an… vor allem die Einzelauswertungen von WP 2 und WP 5 – wenn jemand herausgefunden hat und die Zeitnahme die Zeiten nach der Neutralisation vergeben hat und dies uns erklären kann bitte bescheid sagen… das würde uns brennend interessieren. Vor allem der Passus beim DMSB der dies rechtfertigt.

Nur zur Klarstellung wir wollen nicht gegen den Veranstalter stänkern, nur auf die Fehler aufmerksam machen! Denn einfaches “Schön Reden” Hilft dem Veranstalter nicht! Wir wollen ja das nächstes Jahr alles besser über die Bühne geht

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