RGD Ori 2005

RGD ORI75 – Überraschungen gibt es immer wieder Am 27. August fand in Neuss die „RGD ORi75“, ein Lauf zu WOM / BOM / NRC und zur Bergischen Motorsportmeisterschaft, statt. So dachte sich das DP-Racing Team „dann fahren wir da doch mal mit, das kann ja nicht so schwer sein!“ Diese Annahme sollte sich jedoch als etwas falsch herausstellen. Die Orientierungsfahrt bestand aus 1 Wertungsprüfung und 2 Etappen.

 

Wertungsprüfung 1: Geschicklichkeit
Zu Beginn stand eine recht amüsante Wertung auf dem Plan die Geschicklichkeit erforderte. Ziel war es das Fahrzeug exakt in 30cm Abstand am Bordstein zu positionieren – und man hatte dabei nur einen Versuch. Heinz-Dieter und Ute schafften hierbei 28cm. Sandra, die sich für diese Veranstaltung den Düsseldorfer Marius S. als Copitolten ins Auto holte, erzielte 33 cm.

Geichmäßigkeitsprüfung
Als erste Etappe stand der einfachste Teil an. Die Teams mussten mit einem Schnitt von 30 km/h ca. 40 Kilometer quer durch Neuss zurücklegen und das ganze nach Chinesenzeichen. Nach dem Marius schnell den Durchblick erzielte und das Roadbook der Schnitttabelle anglich, konnten die beiden den 30er Schnitt gut einhalten. Während der Etappe begegnete man vielen Teilnehmern, wo sich schnell die Frage stellte „machen wir was falsch oder die?“. Am Ziel angekommen dann leider eine kleine Unstimmigkeit im Team. „Als wir bei 0 durch die Lichtschranke wollten standen meine Eltern schon drin, wodurch wir leider mit 25 Sekunden Verspätung durchfahren mussten. Ansonsten wäre das genau hingekommen!“ so Sandra nach der GLP. Man hätte die Fahrzeuge vielleicht nicht in der Lichtschranke warten lassen sollen sonder direkt weiter winken…

Orientierungsfahrt
Nach einer kleinen Pause ging es dann zur zweiten und letzten Etappe an diesem Tag. Auf dem Plan stand eine Orientierungsfahrt nach Karte. Beim ersten Betrachten der Karte konnte man nicht sehr viel erkennen. Viele Pfeile, viele Nummern und viel Verwirrung. Nach dem man sich jedoch alle Anfahrpunkte mühsam zusammengesucht hatte ging es dann los. Doch bei dieser Etappe hatte sich Veranstalter Marco Peters einige böse Fallen einfallen lassen, auf die nicht nur wir reingefallen sind – nicht besetzte Kontrollen oder nicht vorhandene Punkte, versteckte Maßstabsänderungen in der Karte, es wurde alles geboten. Am Ende des Tages kam man dann pünktlich und erschöpft ins Ziel, mit dem Gedanken „das war wohl nix!“ Es war von vornherein klar, wir machen das zum ersten Mal und haben Null Ahnung was auf uns zukam. Doch am Ende sollte noch eine Überraschung auf das Team warten.

Nach einem leckeren Essen und einer etwas längeren Wartezeit begann endlich die Siegerehrung bei der es hieß: „Auf dem dritten Platz in der Klasse Young- und Oldtimer gratulieren wir Sandra P und Marius S.!“ Leider konnten die beiden ihre Pokale nicht persönlich entgegen nehmen, da beide aus terminlichen Gründen die Veranstaltung etwas früher verlassen mussten. „Als wir das erste mal gehen wollten kam uns Marco entgegen und sagte wir können nicht gehen wir sind dritter geworden. Überrascht gingen wir wieder zurück um unseren Pokal entgegen zu nehmen. Leider kamen dann noch diverse Proteste und es zog sich alles etwas länger hinaus als geplant, so dass wir nicht länger bleiben konnten und sind gefahren.“ So Sandra nach der Ori. Dieter und Ute kamen in der gleichen Klasse auf Platz 7 ins Ziel. „Es trifft uns immer bei den GLP Etappen. Ich habe in der Schnitttabelle einen Fehler gemacht und die 0.09 als 900 und nicht 90 Meter gelesen und dabei eine falsche die Zeit ausgerechnet, was eine Verspätung von ca. 1.30 Minuten bedeutete und eine Menge Strafpunkte kostete.“ So Dieter am Ende des Tages.

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