Rallye Bad Emstal 2007

Eigentlich hatte ich mich tierisch auf die Bad Emstal gefreut. Besonders auf den Rundkurs Arolsen und den Russenweg. Doch irgendwie, als ob ich es geahnt hätte, lief alles mal wieder schief.

 

Donnerstagabend, Elektrik neu verkabeln – Auto läuft. Freitagabend– Dokumenten-/technische Abnahme, Auto läuft. Samstagmorgen, Auto starten – Frisur sitzt, Auto läuft nicht. Nach mehreren Versuchen hatten wir zumindest 3 Zylinder am laufen und versuchten den Rundkurs Wp3/5 aufzuschreiben, in der Hoffnung der 4te Zylinder gesellt sich den anderen 3 noch hinzu. Leider endete die Fahrt am Ende Wp3/5. Zum Glück waren es nur 500 Meter bis zur Ferienwohnung. Dort wieder angekommen erstmal Ratlosigkeit. Verteilerkappe ab – trocken. Zündkerzen alle fest, keine Kabelbrüche. Was nun? Richtig Opel-Händler suchen. Diesen auch in Wolfhagen gefunden bekam der Verkäufer bei der Modellbezeichnung Kadett D Falten auf der Stirn und wimmelte uns ab „Haben wir nichts für!“ Dann bekamen wir einen Tipp für den Huyndai Händler Auto Schwarz aus Wolfhagen. Den Kadett dort hingequält wurde die Zündung zerrupft. Neue Verteilerkappe, neue Zündkabel, neue Kerzen. Die Jungs ließen alles stehen und liegen und lieferten super Arbeit. Pünktlich vor dem Schließen des Parcfermé kamen auch wir an. Leider fehlte uns dadurch bis auf WP 3/5 der komplette Aufschrieb. Also schnell beim Team Marc und Hannes auf ihrem 1600er Golf deren Aufschrieb organisiert und gegen 14.30h ging es für uns auf die erste Wertungsprüfung, einem schnellen Sprintstück. Zwar entpuppten sich die Meterangaben als etwas optimistisch (aus 250m konnte man 50 Meter machen) aber die Kurven stimmten in etwa. Trotzdem waren wir alles andere als schnell unterwegs, da man nie genau wusste was erwartet einen jetzt … In WP1 lagen wir nur zwei Sekunden hinter Ingo, was erneut einen heißen Zweikampf versprach. Doch schon vor WP2 wurde der Spaß getrübt, als wir über eine Stunde auf die Freigabe der WP warten mussten, da Schmitt Junior gerüchteweise seinen C Kadett auf einem Hinkelstein abstellte, wo dieser erstmal festsaß. Nach dem die WP wieder freigegeben worden war, wurde leider der Zweikampf zwischen Ingo und uns, abrupt beendet – als wir ihn plötzlich mitten auf der Strecke wild winkend stehen sahen. Erstmal in die Bremse gestiegen entdeckten wir hinter der Kurve den „Planschi“ total zerbeult im Graben liegen. Wie sich nachher herausstellte, wollte Ingo dem Golf von Marc und Hannes platz machen und kam in eine Rille oder Welle, die den Planschi aushebelte. Einmal übers Dach gerollt landete dieser dann im Graben gegenüber. Was aber viel schlimmer war ist, dass in der Kurve kein Streckenposten stand und Ingo sich selbst auf die WP stellen musste um den Verkehr runter zu bremsen und an der Stelle kommt man mit reichlich Dampf runter… dazu aber später noch mehr.

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