Rallye Vogelsberg 2004

Zum ersten Mal gehörte die ADAC Vogelsberg zur Deutschen Rallyemeisterschaft. Das Düsseldorfer Duo Heinz-Dieter Peters und Hans Jürgen Knoll ging zusammen mit 17 weitern Youngtimern an den Start der anspruchsvollen Rallye, dem dritten Lauf zur ADAC Youngtimer Rallye TROPHY!

 

Es erwarteten die Teilnehmer 12 enorm schwierige Wertungsprüfungen, wovon zwei nachts absolviert werden mussten unter anderem der beliebte Flutlicht-Rundkurs „Willofs“. Für die Düsseldorfer mit ihrem 1200er Kadett lief zu Beginn der Rallye alles optimal. Konstant auf dem zweiten Platz in der Klasse liegend wurden die ersten WP’s durchgefahren. Doch schon in der 2. WP der 2. Etappe am Samstag landete Dieter Peters im Graben wo er sich den linken Kotflügel sowie die Frontschürze eingedrückt hatte. Nach dem ersten Service ging es dann wieder auf die Piste. Während der restlichen Rallye konnte der dadurch entstandene Rückstand wieder aufgeholt werden, bis in einer der letzten WP’s der hintere Reifen platzte, wodurch die WP auf der Felge beendet werden musste. Durch die „Zwangstieferlegung“ nahm der kleine 1200er Kadett jedoch großen Schaden. Eine kaputte Hinterachse, ein krummer Stabi, ein gerissener Unterboden sowie eine defekte Benzinleitung bedeutete für das Düsseldorfer Duo kurz vor der letzten Prüfung leider das frühzeitige Aus.

Und wieder geht eine gute Platzierung in der Klasse und im Gesamt flöten… aber man schaut schon wieder positiv in die Zukunft, „Die Rallye an sich war traumhaft. Nur leider waren einige Schotterpassagen etwas hart für unsere Youngtimer! Diesmal hat der Kadett schon sehr viel Schaden davon getragen, den wir jetzt erstmal beheben müssen! Aber es tut gut zu sehen das wir mit dem 1200er schnell unterwegs sein können, was die Zeiten zeigen. Schade ist es nur, dass dadurch jetzt unsere gute Platzierung im Gesamt futsch ist.“ So Dieter Peters nach der Rallye.

Für die nächste Veranstaltung geht das DP-Racing Team fremd wechselt wie jedes Jahr einmal auf Rundstrecke, wo sie beim Int. Egon 500km Rennen vom 10.-13. Juni an den Start gehen werden. „Nun müssen wir gucken ob wir es rechtzeitig schaffen den kleinen Kadett wieder flott zu kriegen, sonst heißt es zum erstem mal wieder nur Zugucken!“ so Sandra am Ende der Vogelsberg.

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